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FIDE-Schachregeln 2018

Sie erhalten hier die aktuell geltenden (Normal-, Schnell- und Blitz-) FIDE-Schachregeln in deutscher Sprache zum Download. Beachtenswert sind u. a. die offiziellen Anhänge für die “Endspurtphase ohne Anwesenheit eines Schiedsrichters”, “Algebraische Notation” und “Wettkämpfe mit sehbehinderten Teilnehmern”.

Neuerungen in den FIDE-Regeln
Normalerweise werden die Schachregeln nur alle 4 Jahre geändert. Leider waren einige Neuerungen nicht zweifelsfrei formuliert. Daher wurden die alten Regeln an einigen Stellen noch mal durch die deutsche Schiedsrichterkommission mit einem Einlegeblatt zum 01.01.2018 präzisiert. 

Die Änderungen der Fide-Regeln 2017 zum 01.01.2018 sind in einer Tabelle gegenübergestellt.

Wer die Änderungen der Fide-Regeln 2014 zu 2017 noch einmal nachlesen möchte, findet hier die englische Originalgegenüberstellung sowie eine deutsche Kurzübersicht, Tabelle und Auslegungshinweise.


Schachbrett-und Figurengrösse
Regeln für Schachbrett-und Figurengrösse stehen im FIDE-Handbuch. Die Königshöhe sollte 8,5 bis 10,5 cm, der Durchmesser das Königsfußes sollte 40 - 50 % seiner Höhe betragen. Ein Feld des Schachbrettes sollte als Quadrat 5 - 6,5 cm messen. Vier Bauern sollten ein Feld abdecken, aber nicht überdecken.

Wie werde ich Großmeister, welche Titel gibt es überhaupt? Die Titelbestimmungen stehen ebenfalls im Fide-Handbuch. Und wer war wann Schachweltmeister der Frauen und Herren? Aber auch die Historie zum Titel "Großmeister" ist interessant."

Regelfragen werden beantwortet durch die Schiedsrichter Kommission des Deutschen Schachbunds.

Turnierordnung des Badischen Schachverbands e. V. zum Download.

Auszüge aus den Regeln und Bestimmungen für Mannschaftsführer zum Download.

Turnier-und Wertungssysteme zum Download. Zum Vergleich bzw. zur Abschätzung der Spielstärke eines Spielers bedient man sich in Deutschland der "Deutschen Wertungszahl (DWZ)", international wird das "ELO-System" verwendet. Beide Systeme sind aber nicht identisch! Einen annähernden Überblick der Spielstärke liefert diese Tabelle:  

DWZ-/Elo-Zahl Kategorie
ab 2700 Super-Großmeister
2500-2699 Großmeister
2400-2499 Internationaler Meister
2300-2399 FIDE-Meister (bzw. Großmeister der Frauen (WGM))
2200-2299 Candidate Master oder Nationaler Meister (Internationaler Meister der Frauen (WIM))
2100-2199 Meisteranwärter (bzw. FIDE-Meister der Frauen (WFM))
2000-2099 Experte (bzw. Candidate Master der Frauen (WCM))
1800-1999 Amateur, Klasse A, sehr guter Vereinsspieler
1600-1799 Amateur, Klasse B, starker Freizeitspieler
1400-1599 Amateur, Klasse C, überdurchschnittlicher Spieler
1200-1399 Amateur, Klasse D, durchschnittlicher Hobbyspieler
1000-1199 Gelegenheitsspieler
unter 1000 Anfänger

 

Grundlagen des Schachs zum Download.

Information zur Schach-Notation mit Symbolen und Kennzeichen zur Zug- und Stellungsbewertung zum Download.

Unsere Schach-Lehrbuch-Empfehlungen zum Download.

Mini-Schachlehrbuch des Deutschen Schachbundes online.

Schach als Leistungssport (Gemeinsame Kommission Leistungssport in Baden-Württemberg - GKL)



Hinweis zu den elektronischen DGT-Uhren:
Die Uhr "DGT 2000" ist nicht für den Fischer-Modus geeignet! Wie der DSB-Bundesspielleiter Jürgen Kohlstädt mitteilt, ist die DGT 2000 für alle Kämpfe mit Fischer-Modus als ungeeignet anzusehen und darf nicht verwendet werden. Die Schiedsrichter dürfen Wettkämpfe nicht beginnen lassen, wenn der gastgebende Verein die DGT 2000 verwendet.

Das Nachfolgemodell DGT 2010 - rote Tasten - weist diesen Fehler nicht auf, hat aber andere Probleme (je nach Serialnummer). Im Bonus-Turnier ist der Modus 19 nicht, wie in der Anleitung bzw. der Kurzanleitung auf der Unterseite 90 + 30/Rest + 30s/Zug, sondern 90 + 15/Rest + 30s/Zug! Über die Option 21 lässt sich die Fischer-Bedenkzeit richtig einstellen.

Die Schachuhr DGT 2010 - blaue Tasten - lässt sich über den Programmiermodus 21 korrekt bedienen.

Der Fischer Modus wurde im Schachverband Baden ab der Spielzeit 2014/15 eingeführt und gilt für alle Ligen ab Bereichsliga aufwärts: 100 Minuten für 40 Züge plus 50 Minuten für den Rest der Partie plus 30 Sekunden je Zug ab dem 1. Zug.

In der Bezirksklasse beträgt die Bedenkzeit 2h / 40 Züge + 1h für den Rest der Partie.

In den Kreisklassen beträgt die Bedenkzeit 2h / 40 Züge + 30 min für den Rest der Partie.

Der Fischer-Modus stammt aus den 70er Jahren, der Initiator war kein geringerer als Bobby Fischer (daher auch der Name). Der Grundsatz hierbei ist, daß jeder Spieler – nach dem Drücken der Schachuhr durch den Gegner - eine Zeitgutschrift von 30 Sekunden erhält. Dieser nun etwas modifizierte Fischer (lang) – Modus gilt für beide Spieler und besteht aus den Teilen:

Für 40 Züge werden 100 Minuten vorgegeben, hinzukommen 40 Züge x 30 Sekunden = 20 Minuten;
gesamt für den Teil 1 also 120 Minuten!
Für den Rest der Partie werden weitere 50 Minuten vorgegeben, hinzukommen wieder für jeden Zug 30 Sekunden.
   
Beispiel:
Eine Partie endet nach 64 Zügen. Beide Spieler nutzen ihre Zeit voll aus, dann dauert sie:
120 min + 50 min + 24 x 30 sec (= 12 min.)  = 182 min /Spieler
oder 364 min gesamt  = rund 6 Std.

Bedienungsanleitungen der DGT 2010 Uhren:

DGT 2010 Rote Tasten (erste Serie)

DGT 2010 Rote Tasten Schritt für Schritt

DGT 2010 Blaue Tasten (zweite Serie)

DGT 2010 Blaue Tasten Einstellhilfe

DGT 2010 Videos über das Einstellen und Programmieren inklusive Zeitstrafe!

 

 







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