Neuer Webmaster wieder gesucht!

Liebe Schachfreunde,

Ende Juni 2018 gab ich mein Amt als Webmaster auf. Am 18.01.2019 teilte unser Vorsitzender Joachim Lischka mit, dass seine Tochter das gern übernehmen würde. Das hat sich anscheinend nicht bewahrheitet, laut Joachim sei ihr das alles zu viel ...

Damit die Homepage nicht brach liegt und mit zunehmender Zeit rasch veraltet, werde ich wieder eine "zeitlose" Seite - ohne Unterseiten, ohne Mitgliederbereich - einbauen. 

Gruß Willi

18.02.2019

Ihr Schachverein in Müllheim (Baden)

Ansprechpartner
Joachim Lischka Tel. 07621 1685703

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P

Der Kampf ums Zentrum 
Wer das Zentrum kontrolliert, kontrolliert auch die Partie. In der Eröffnung sollte es das Ziel sein, die Zentrumsfelder (e4 d4 e5 d5) mit Bauern zu besetzen und/oder mit Figuren zu kontrollieren.
Eröffne die Partie mit einem Zentrumsbauern und ziehe mit den Leichtfiguren
(Springer, Läufer) auf zentrale Felder oder kontrolliere sie mit ihnen.
 

Figuren entwickeln
Versuche alle deine Figuren zu entwickeln, dann hast du mehr davon zur Verfügung, wenn du den gegnerischen König angreifst. Der optimale Zug entwickelt die eigenen Figuren und hindert den Gegner daran seine zu entwickeln. Schafft man es z. B. zu verhindern, dass der Gegner die Rochade schafft, hat man gute Chancen den König im Zentrum erfolgreich anzugreifen.
 

Den König in Sicherheit bringen
Sichere rechtzeitig Deinen König durch die Rochade. Bringe deinen König in die Nähe
einer Ecke des Brettes, dort ist er in der Regel sicherer.
 

Den Gegner an der Entwicklung hindern
Besetze das Zentrum mit Bauern, kontrolliere es mit Figuren.
 

Ziehe mit jeder Figur (möglichst) nur einmal
 

Vermeide unnötige Bauernzüge

Ziehe nicht ohne zwingenden Grund mehrmals mit einer Figur
 

Bringe die Dame nicht zu früh ins Spiel
 

Enge den Bewegungsdrang der eigenen Bauern nicht durch Figuren ein
Bauern und Figuren müssen einander ergänzen.
 

Vernachlässige nicht die Entwicklung Deiner Figuren durch frühzeitigen Bauernraub
 

Vermeide planlose Züge mit den Bauern - vor allem mit den Randbauern!
 

Verliere deine Figuren nicht durch Unachtsamkeit! Jede Figur ist wertvoll, du
kannst eine Partie nicht gewinnen, ohne Figuren zum Mattsetzen zu haben.
 

Vermeide gedankenlose Entwicklung
Jeder Zug muss einem Plan untergeordnet sein!

  1. Materielles Kräfteverhältnis:
    Materialgleichgewicht (Materialkonstellation beider Armeen im Vergleich):
    Springer = 3 Bauern; Läufer = 3 ½ Bauern; Turm = 5 Bauern; Dame = 9 Bauern
     
  2. Vorhandensein unmittelbare Drohungen:
    Welchen Zug will der Gegner als nächstes machen (wenn ich ihn nicht daran hindere)?
     
  3. Sicherheit der Königsstellung:
    Sicherheit beider Königsstellungen im Vergleich/Gefährdung der Könige
     
  4. Beherrschung offener Linien, Diagonalen, Reihen:
    Läufer; Turm; Turm-Dame doppeln
     
  5. Zentrum -- Raumvorteil / Raum- (Felder-) beherrschung / Räumliches Übergewicht
     
  6. Aktive Postierung von Figuren:
    Entwicklung der Figuren; Koordination zwischen den Figuren, Figurendruck im Zentrum, Figuren, die entwickelt werden müssen?
     
  7. Die Bauernstruktur, schwache und starke Felder:
    starkes Bauernzentrum, Freibauern, Bauernmajorität auf einem Flügel, schwache Bauern beim Gegner
  1. Den gegnerischen Zug verstehen:
    Was verändert dieser Zug (Weg- und Hinzug) an der Stellung?
     
  2. Warum gerade dieser Zug?
    Welchen Zug will der Gegner als nächstes machen (wenn ich ihn nicht daran hindere)?
    (→ Drohung?)
     
  3. Vorhandensein direkter Drohungen?
     
  4. Hat mein Gegner (und wie) auf meine Drohung reagiert?
     
  5. Sind meine Figuren geschützt?
    Hat mein Gegner ungeschützte Figuren?
     
  6. materielles Kräfteverhältnis (Materialkonstellation beider Spieler im Vergleich)
     
  7. Stellung des Königs (Sicherheit beider Königsstellungen im Vergleich)
     
  8. Stellungsbeurteilung nach dem (theoretischen) Entfernen der Damen vom Brett
     
  9. Figurenstellung/Figurenentwicklung
    Koordination zwischen den Figuren, Figurendruck im Zentrum, habe ich Figuren, die entwickelt werden müssen?
     
  10. Bauernstellung (Bauernstruktur beider Seiten im Vergleich)
    starkes Bauernzentrum, Freibauern, Bauernmajorität auf einem Flügel, schwache Bauern beim Gegner
     
  11. Beherrschung offener Linien/Diagonalen (Läufer; Turm; Turm-Dame doppeln)
     
  12. starke/schwache Felder
     
  13. Zentrum (direkt – indirekt)
     
  14. Entwicklungsvorsprung (Figuren, Bauern)
     
  15. Raumvorteil / Raum- (Felder-)beherrschung
     
  16. Welche Möglichkeiten bietet die Stellung?
    Hat die gegnerische Stellung Schwächen?
    Hat meine Stellung Schwächen?
    Hat meine Stellung Stärken?
  1. Den letzten Zug des Gegners auf (neu aufgestellte) taktische Drohungen untersuchen.
    Können eigene Drohungen nun ausgeführt werden?
     
  2. Das finden eigener Kandidatenzüge
    1. Spiele gegen die stärkste Figur deines Gegners (oder verbessere deine schlechteste Figur)
    2. Eine Zugfolge (oder einen Zug) machen, die (der) an zwei Stellen gleichzeitig angreift
    3. Einen Zug machen, der etwas droht, bzw. mit einem Zug die Initiative an sich zu reißen
    4. Einen Zug machen, der Möglichkeiten eröffnet. (Bewegungsfreiheit, viele plausible Folgezüge)
    5. Wenn man weniger Material hat: Bauern tauschen
    6. Wenn man mehr Material hat: Figuren tauschen
    7. einen Zug machen, der auch "prophylaktische" Wirkung hat
    8. Dem Schutz des eigenen Königs ist alles unterzuordnen: Nebenfelder des Königs spielen eine genauso wichtige Rolle wie sein momentanes Aufenthaltsfeld: Fluchtfelder des Königs; Bauern vor dem König blockieren; achten auf jede Figur, die
      sich im Horizont des Königs befindet; jede Figur, die durch den König verteidigt wird, ist ein potentielles Opferziel
    9. Welche Konsequenzen hat mein Zug? [Weg-und-Hinzug-Verfahren]
    10. man sieht in der Regel in den ersten 5 Minuten mehr als in den fünf Minuten danach
    11. nicht länger als 15 Minuten rechnen!
    12. Berechne jeweils eine Variante zu Ende, dann kümmere dich erst um die nächste
    13. Es gilt, den besten Zug in der Stellung zu finden
  3. Berechnen der Kandidatenzüge
     
  4. Blundercheck (kurze Prüfung auf grobe Drohungen und grobe Fehler)!!
     
  5. Ausführen des Zuges