Neuer Webmaster wieder gesucht!

Liebe Schachfreunde,

Ende Juni 2018 gab ich mein Amt als Webmaster auf. Am 18.01.2019 teilte unser Vorsitzender Joachim mit, dass seine Tochter das gern übernehmen würde. Daraus wurde leider nichts.

Am 26.04. erzählte Joachim, unser Kassierer Bernd würde gern die Webseite mit "Wordpress" relaunchen. Was das bringen soll, entzieht sich meiner Kenntnis, selbstverständlich stehe ich dem Vorhaben aber nicht im Weg.

Damit die Homepage aber nicht brach liegt und mit zunehmender Zeit rasch veraltet, werde ich wieder eine "zeitlose" Seite - ohne Unterseiten, ohne Mitgliederbereich - einbauen, bis Bernds neue Webseite steht. 

Gruß Willi

18.02.2019

Ihr Schachverein in Müllheim (Baden)

Ansprechpartner
Joachim Lischka Tel. 07621 1685703

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Die Schachweltmeisterschaft der Frauen ist eine nur für Frauen offene Veranstaltung zur Ermittlung der weltbesten Schachspielerin, die seit 1927 unter Schirmherrschaft des Weltschachverbands FIDE ausgetragen wird. Die Siegerin einer Schachweltmeisterschaft der Damen erhält den allgemeinen Großmeistertitel, die unterlegene Finalistin den Titel eines Internationalen Meister, die acht Viertelfinalistinnen erhalten den Großmeistertitel der Damen.

Die erste Schachweltmeisterschaft für Frauen wurde von der FIDE als ein Rundenturnier organisiert und fand parallel zur Schacholympiade 1927 statt. Siegerin und somit erste Schachweltmeisterin wurde Vera Menchik. In der Folge hatte sie jedoch – im Gegensatz zu den allgemeinen Schachweltmeistern – keine besonderen Vorrechte und musste sich genau wie ihre Herausfordererinnen erst für den WM-Kampf qualifizieren. Sie blieb unbesiegt und verteidigte ihren Weltmeistertitel erfolgreich in den Jahren 1930, 1931, 1933, 1935, 1937 und 1939 bei jeweils parallel zur Schacholympiade ausgetragenen Turnieren. 1930 und 1931 war jeweils nur eine Teilnehmerin aus jedem Land zugelassen, dies wurde auf Menchiks Antrag geändert. 1944 starb sie mit ihrer Mutter und Schwester bei einem deutschen V1-Angriff auf Kent.

Manche Schachspielerinnen beteiligen sich bewusst nicht an den Kämpfen zur Frauenweltmeisterschaft. So hat etwa Judit Polgár, die von Januar 1989 bis Februar 2015 die Frauenweltrangliste anführte und auch den allgemeinen Großmeistertitel trägt, noch nie um den Weltmeistertitel der Frauen gespielt. Sie wurde jedoch bis zu ihrem Rücktritt im August 2014 unangefochten als beste weibliche Schachspielerin angesehen, während ihre ältere Schwester Zsuzsa Polgár, die schachlich stets in ihrem Schatten stand, bereits die Weltmeisterschaft der Damen gewann.

  1. Vera Menchik, geboren am 16. Februar 1906 in Moskau, gestorben am 27. Juni 1944 in London. Als Tochter eines Tschechen und einer Engländerin ließ sie sich 1921 in Hastings (England) nieder, wo sie von Géza Maróczy gefördert wurde. 1927 gewann sie die erstmals ausgetragene Schachweltmeisterschaft der Frauen mit 10,5 von 11 Punkten. Sie hält einen in der Schachgeschichte einmaligen Rekord von 78 Punkten aus 81 Partien (+76 =4 -1) bei Weltmeisterschaftsturnieren und 89,5 Punkten aus 97 Partien (+85 =9 -3) bei Weltmeisterschaftskämpfen insgesamt. Weltmeisterin war sie von 1927 bis 1944!
     
  2. Ljudmila Rudenko, geboren am 27. Juli 1904 in Lubny, Gouvernement Poltawa,
    gestorben am 26. Februar 1986 in Leningrad, war eine sowjetische Schachspielerin und von 1950 bis 1953 Schachweltmeisterin. Im Jahr 1952 wurde sie Meisterin der Sowjetunion. 1953 verlor sie den Weltmeistertitel in einem Wettkampf gegen Jelisaweta Bykowa mit fünf Siegen,
     
  3. Jelisaweta Bykowa, geboren am 14. November 1913 in Bogoljubowo, gestorben am 8. März 1989 in Moskau. Bykowa entstammte einer Bauersfamilie und zog im Jahr 1926 nach Moskau. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der Volkswirtschaftlichen Fakultät in Moskau. In ihrem ersten Schachweltmeisterschaftsturnier der Frauen 1950 teilte sie sich den 3. Platz mit Walentina Borissenko. Im selben Jahr wurde sie zum Internationalen Meister der Frauen (WIM) ernannt. Im Jahr 1953 bezwang sie in einem Wettkampf um die Weltmeisterschaft Ljudmila Rudenko mit sieben Siegen, fünf Niederlagen und zwei Unentschieden (8:6) und wurde dadurch dritte Weltmeisterin in der Geschichte des Schachs. 1956 verlor sie den Weltmeistertitel an Olga Rubzowa, konnte ihn aber in einem Revanchewettkampf 1958 mit einem Ergebnis von 8,5:5,5 (sieben Siege, vier Niederlagen, drei Unentschieden) zurückgewinnen. Nachdem sie ihren Weltmeistertitel bei der Weltmeisterschaft 1960 gegen Kira Sworykina verteidigen konnte, musste sie sich 1962 der klar überlegenen späteren Großmeisterin Nona Gaprindaschwili geschlagen geben (sieben Niederlagen, vier Unentschieden). Weltmeisterin von 1953 bis 1956 und 1958 bis 1962.
     
  4. Olga Rubzowa, geboren am 20. August 1909 in Moskau, gestorben am 13. Dezember 1994 ebenda, war eine sowjetische Schachspielerin. Sie gewann sowohl im Nahschach (1956 - 1958) als auch im Fernschach (1968 - 1971 sowie 1972 - 1977) die Weltmeisterschaft der Frauen. Bei der Schachweltmeisterschaft der Frauen 1949/50, die Ljudmila Rudenko gewann, wurde sie Zweite. 1956 gewann sie in einem Turnier gegen Jelisaweta Bykowa und Ljudmila Rudenko die Schachweltmeisterschaft der Frauen. 1958 verlor sie jedoch den Weltmeistertitel wieder an Bykowa. 1957 gewann sie mit ihrer Mannschaftskollegin Kira Sworykina die erste Schacholympiade der Frauen.
     
  5. Jelisaweta Bykowa (siehe Nummer 3) war erneut Welmeisterin von 1953 bis 1956 und 1958 bis 1962.
     
  6. Nona Gaprindaschwili, geboren am 3. Mai 1941 in Sugdidi, Mingrelien, damals Georgische SSR der Sowjetunion, ist eine georgische Schachspielerin. Bis zur Unabhängigkeit Georgiens 1991 startete sie für die UdSSR. Sie ist die erste Frau, die den allgemeinen Großmeistertitel erwarb! Sie war von 1962 bis 1978 Schachweltmeisterin. Eine ihrer bekanntesten Partien spielte sie 1974 in Dortmund mit zwei Turmopfern.
     
  7. Maia Tschiburdanidse, geboren am 17. Januar 1961 in Kutaissi, Imeretien, damals Georgische SSR der Sowjetunion ist eine georgische Schachspielerin und die sechste Schachweltmeisterin von 1978 bis 1991. Bis zur Unabhängigkeit Georgiens 1991 startete sie für die UdSSR. Als zweite Frau nach Gaprindaschwili errang sie 1984 den Titel eines Großmeisters. Sie ist die erste Frau, die ein Großmeisterturnier der Kategorie IX ungeschlagen gewann: 1985 in Banja Luka siegte sie vor 13 Männern, darunter 8 Großmeistern. Neben ihrer Schachkarriere absolvierte Tschiburdanidse ein Medizinstudium und praktiziert als Augenärztin.
     
  8. Xie Jun, geboren am 30. Oktober 1970 in Peking ist eine chinesische Großmeisterin und war Weltmeisterin von 1991 bis 1996 sowie 1999 bis 2001. Bei Wikipedia ist sie zusammen mit Barbara Hund (Freiburg Zähringen 1887) zu sehen.



     
  9. Zsuzsa Polgár, geboren am 19. April 1969 in Budapest ist eine ungarisch-amerikanische Schachspielerin. Sie gilt als eine der spielstärksten Schachspielerinnen der Geschichte, ist seit 1991 allgemeine Großmeisterin. Weltmeisterin war sie von 1996 bis 1999. Zur Titelverteidigung trat sie nicht an, weil sie gerade Mutter geworden war und eine Terminverlegung beantragt hatte. Der Weltschachbund FIDE akzeptierte diese Forderung nicht und erkannte ihr den Titel ab. In einem Prozess vor dem Internationalen Sportgerichtshof wurden ihr dafür 25.000 US-Dollar Schadensersatz zugesprochen. Am 1. August 2005 stellte sie in Palm Beach Gardens einen Weltrekord im Simultanschach auf. Sie spielte gleichzeitig gegen 326 Spieler und gewann in 16,5 Stunden 309 Partien bei 3 Niederlagen und 14 Remis. Auf dem nebestehenden Bild ist sie mit ihren Schwestern (von links) GM Judit, IM Sofia und sie selbst zu sehen. Judit Polgár, die von Januar 1989 bis Februar 2015 die Frauenweltrangliste anführte und auch den allgemeinen Großmeistertitel trägt, noch nie um den Weltmeistertitel der Frauen gespielt. Sie wurde jedoch bis zu ihrem Rücktritt im August 2014 unangefochten als beste weibliche Schachspielerin angesehen.
     
  10. Zhu Chen, geboren am 16. März 1976 in Wenzhou ist eine chinesische Schach-Großmeisterin. Sie ist ehemalige Jugendweltmeisterin, Frauen-Weltmeisterin und Goldmedaillengewinnerin der Schacholympiade der Frauen. Sie ließ sich als Siebenjährige von ihrer Mutter die Regeln des traditionellen Schachs beibringen. Im Jahre 1988 gewann sie die U12-Gruppe bei der Mädchenweltmeisterschaft in Timișoara und war damit die erste Chinesin, die einen internationalen Wettbewerb gewinnen konnte. Weltmeisterin war sie von 2001 bis 2004. Trotz Qualifikation konnte Zhu auch an der Weltmeisterschaft 2006 in Jekaterinburg nicht teilnehmen, da sie vom chinesischen Verband gesperrt wurde. In der offiziellen Verlautbarung wird dieser Schritt mit ihrer Teilnahme an einem illegalen Turnier in Katar begründet. Der wahre Hintergrund dürfte jedoch ihre Ankündigung sein, die katarische Nationalität ihres Ehemannes anzunehmen und bei den nächsten Asienspielen für die Wüstenmonarchie anzutreten. Dies geschah bei der Schacholympiade 2006 in Turin, als sie für Katar an Brett 3 spielte.
     
  11. Antoaneta Stefanowa, geboren am 19. April 1979 in Sofia ist eine bulgarische Schachspielerin. Im Alter von sieben Jahren wurde sie Stadtmeisterin von Sofia. 1989 wurde sie in Puerto Rico Jugendweltmeisterin der Altersklasse U10 weiblich und gewann dabei alle 11 Partien. 1992 wurde sie Jugendeuropameisterin der Altersklasse U14 weiblich. Im selben Jahr spielte sie ihre erste Schacholympiade. 1995 gewann sie die Landesmeisterschaft der Frauen mit 13 Punkten aus 14 Partien. 2000 wurde sie in die bulgarische Nationalmannschaft der Männer berufen. 2002 wurde sie in Warna Schacheuropameisterin der Frauen. Im selben Jahr errang sie den Titel eines Großmeisters. Weltmeisterin war sie von 2004 bis 2006.

  12. Xu Yuhua, geboren am 29. Oktober 1976 in Jinhua ist eine chinesische Schachspielerin und ehemalige Schachweltmeisterin von 2006 bis 2008. Seit 2000 nahm sie an Schachweltmeisterschaften der Frauen teil. In Neu-Delhi 2000 erreichte sie die dritte Runde, in Moskau 2001 das Halbfinale und in Elista 2004 das Viertelfinale. Beim WM-Turnier in Jekaterinburg im März 2006 schaltete sie mehrere russische Spitzenspielerinnen aus und gewann das Finale gegen Alissa Galljamowa mit 2,5:0,5.

     
  13. Alexandra Konstantinowna Kostenjuk, geboren am 23. April 1984 in Perm ist eine russische Schachspielerin. Sie war in den Jahren 2008 bis 2010 die zwölfte Schachweltmeisterin. Sie errang 2004 den Großmeistertitel (GM). Bei der Weltmeisterschaft 2001 stand Kostenjuk erstmals im Finale, verlor dort jedoch gegen Zhu Chen den Wettkampf nach Tie-Break mit 5:3. Bei der Frauen-WM 2004 in Elista scheiterte Kostenjuk dagegen bereits in der zweiten Runde an Viktorija Čmilytė. Im September 2008 erreichte ihre Laufbahn schließlich ihren bisherigen Höhepunkt. Bei der Weltmeisterschaft in Naltschik gewann sie den Titel durch ein 2½:1½ im Finale gegen Hou Yifan. Im Halbfinale hatte sich Kostenjuk zuvor gegen Pia Cramling durchgesetzt. Im Jahr 2006 und 2008 gewann sie in Mainz außerdem die Chess960-Weltmeisterschaft der Frauen. Bei der Frauenweltmeisterschaft 2010 in Antakya schied sie in der dritten Runde gegen die spätere Finalistin Ruan Lufei aus. Ihre Nachfolgerin wurde die 16-jährige Hou Yifan. Ihr Motto lautet "beauty and intelligence can go together"; sie arbeitet nebenbei als Model.
     
  14. Hou Yifan, geboren am 27. Februar 1994 in Xinghua, Provinz Jiangsu, ist eine chinesische Schachspielerin und von 2010 bis 2012 sowie von 2013 bis 2015 und seit 2016 amtierende Schachweltmeisterin. Bei ihrem Gewinn der chinesischen Frauenmeisterschaft 2007 war sie, 13-jährig, die jüngste Siegerin in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Im März 2008 gewann sie das Atatürk International Women Masters in Istanbul mit 7 Punkten aus 9 Partien. Im August 2008 erregte sie besondere Aufmerksamkeit, da sie als 14-Jährige bei der Junioren-Weltmeisterschaft (U20) auf die Teilnahme im Mädchenturnier verzichtete und stattdessen bei den Junioren gegen männliche Konkurrenz spielte. Sie erreichte 9 Punkte aus 13 Partien und landete punktgleich mit vier weiteren Teilnehmern auf Platz 3-7. Die dabei erzielte Elo-Leistung von 2661 brachte ihr die zweite Großmeisternorm ein. Die erste hatte sie ein halbes Jahr vorher beim Moskauer Aeroflot Open erreicht. Bei der Schacholympiade 2008 spielte sie am Spitzenbrett der chinesischen Frauenmannschaft und erzielte dabei 7,5 Punkte aus 11 Partien. Im April 2010 gewann Hou Yifan die 3rd Kuala Lumpur International Open Chess Championship mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. Nachdem sie zuvor bereits den Titel einer Frauengroßmeisterin innehatte, erreichte sie im September 2008 im Alter von 14 Jahren, 6 Monaten und 2 Tagen bei der Frauen-Weltmeisterschaft die dritte Norm für den allgemeinen Großmeistertitel, der ihr beim 79. FIDE-Kongress während der Schacholympiade in Dresden offiziell verliehen wurde.
     
  15. Anna Uschenina, geboren am 30. August 1985 in Charkiw ist eine ukrainische Schachspielerin. Sie war von Dezember 2012 bis September 2013 Schachweltmeisterin. Bei der Schachweltmeisterschaft der Frauen 2012, die vom 10. November bis 2. Dezember 2012 in Chanty-Mansijsk ausgetragen wurde, gewann Uschenina den Titel. Im Finale setzte sie sich im Tie-Break gegen Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanowa durch. Zuvor hatte Uschenina Deysi Cori, Anna Musytschuk, Natalja Pogonina, Nadeshda Kossinzewa und Ju Wenjun ausgeschaltet. Für diesen Erfolg wurde sie entsprechend dem FIDE-Reglement mit dem Titel eines Großmeisters (GM) ausgezeichnet. Bei der Schachweltmeisterschaft der Frauen 2013 verlor sie den WM-Titel in Taizhou mit 1,5:5,5 (-4, =3, +0) an Hou Yifan. Als Weltmeisterin war Uschenina außerdem für den Schach-Weltpokal 2013 qualifiziert, bei dem sie in der ersten Runde Pjotr Swidler mit 1:3 unterlag. Im Juni 2016 gewann sie in Mamaia die Europameisterschaft der Frauen.
     
  16. Marija Musytschuk, geboren am 21. September 1992 in Stryj ist eine ukrainische Schachspielerin. Sie ist seit 2007 Großmeister der Frauen (WGM), erhielt 2008 den FIDE-Titel Internationaler Meister (IM) und gewann 2015 den Weltmeistertitel der Frauen (bis 2016), womit sie auch Großmeister (GM) wurde. 2002 wurde sie Europameisterin U10 weiblich.[1] 2008 bei der Juniorinnenweltmeisterschaft in Gaziantep wurde sie Zweite. November 2010 war sie 15. in der Weltrangliste der Mädchen.

     
  17. Hou Yifan (siehe oben) wurde im März 2016 erneut Weltmeisterin. Die 22-Jährige stellte sich im Oktober einem Duell mit dem bekannten Großmeister Nigel Short. Eine gewisse Brinsanz hatte das Aufeinandertreffen insofern, als Short einziger Ü-50-Spieler in den Top-100 der Welt ist, Hou Yifan die einzige Frau in der Weltspitze. Die Weltmeisterin stand vor Beginn des Matches auf Weltranglistenplatz 106. Zudem klingt vielen Verfolgern der Schachszene die Ansage Shorts nach, Männer würden besser Schach spielen als Frauen. Diese These hatte er jedoch bereits vor Beginn des Matches etwas entkräftet: "Im Durchschnitt spielen Männer besser."
     
  18. Tan Zhongyi, geboren am 29. Mai 1991 in Chongqing / China, trägt seit 2009 den Großmeister-Titel (WGM). Sie ist seit dem 3. März 2017 Schachweltmeisterin. Tan Zhongyi gehörte zu den 64 Teilnehmerinnen der Schachweltmeisterschaft der Frauen 2017 in Teheran. An Nr. 9 gesetzt, besiegte sie die US-Amerikanerin Sabina-Francesca Foișor, die frühere ukrainische Weltmeisterin Anna Uschenina, die Inderin Rout Padmini und im Viertelfinale ihre an Nr. 1 gesetzte Landsfrau Ju Wenjun. Nach einem knappen Halbfinalerfolg über D. Harika erreichte sie das Finale gegen die Ukrainerin Anna Musytschuk (ältere Schwester der ehemaligen Weltmeisterin) und gewann mit 3,5 zu 2,5 Punkten die Weltmeisterschaft.