Ihr Schachverein in Müllheim (Baden)

Ansprechpartner
Joachim Lischka Tel. 07621 1685703

Menu
K
P

Geschäftsordnung der Schachfreunde Markgräflerland e. V.
In der Fassung vom 24.06.2016

§ 1 Grundsatz

Die Vereinssatzung ist Grundlage dieser Geschäftsordnung, durch die die Zuständigkeiten der Funktionsämter im Verein festgelegt werden.
 

§ 2 Vorsitzende

  1. Der erste Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und außen. Er hat alle Termine wahrzunehmen, die die repräsentative oder rechtliche Vertretung des Vereins erfordern. Zusätzlich verwaltet er das Vereinsarchiv, in dem alle besonderen Vereinsgeschehnisse schriftlich festgehalten sind.
  2. Der stellvertretende Vorsitzende unterstützt die Funktionsträger des Vereins in ihren Aufgaben. Er vertritt diese im Verhinderungsfall.
  3. Die Vorsitzenden betreiben die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins.


§ 3 Kassenwart

  1. Dem Kassenwart obliegt die Erledigung des gesamten Rechnungswesens. Er ist zugleich für die Material- und Mitgliederverwaltung zuständig.
  2. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören insbesondere der Erhalt der Gemeinnützigkeit, die Steuererklärungen und Spendenbescheinigungen, die Sportversicherung, der rechtzeitige Einzug der Mitgliedsbeiträge, die ordnungsgemäße Buchführung sowie die Jahresabschlüsse und –berichte, die Beachtung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen, die Inventarisierung, zweckmäßige Lagerung und Instandhaltung des Spielmaterials sowie die Ersatzbeschaffung.


§ 4 Kassenprüfer

  1. Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern zu prüfen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, regelmäßig und unangemeldet Prüfungen durchzuführen.
  2. Die Kassenprüfung dient der Feststellung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Feststellung der Ordnungsgemäßheit der finanziellen Geschäftsführung des Vorstandes unter Berücksichtigung des gemeinnützigen Zwecks des Vereins.
  3. Zu prüfen sind insbesondere der Bestand des Bargeldes und der Bankguthaben, die Summenkontrolle sämtlicher Einnahmen und Ausgaben, der Vergleich des vorhandenen Bargelds mit dem Kassenbuch, die stichprobenweise Prüfung der Belege, die Prüfung der Verbindlichkeiten und Forderungen des Vereins und die Prüfung der Mitgliederliste und der Mitgliedsbeiträge.
  4. Nach erfolgter Prüfung ist der Mitgliederversammlung ein schriftlicher Prüfbericht über die vorgenommenen Prüfungen in Anlehnung an § 321 HGB abzugeben, der mit einer Empfehlung über die Entlastung des Vorstandes schließt.


§ 5 Schriftführer

  1. Der Schriftführer fertigt über den wesentlichen Inhalt der Sitzungen und Versammlungen des Vereins eine Niederschrift, die den Anforderungen des Registergerichts entspricht.
  2. Der Versammlungsleiter und jedes Mitglied können verlangen, dass ihre Erklärung oder Abstimmung in der Niederschrift festgehalten wird. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Sie ist den Mitgliedern satzungsgemäß bekanntzugeben.
  3. Der Schriftführer korrespondiert in einfachen Fällen mit dem Registergericht oder bereitet den entsprechenden Schriftverkehr für den Vorstand vor.


§ 6 Jugendleiter

Aufgaben und Verantwortung des Jugendleiters werden in einer Jugendordnung bestimmt.

Download der Geschäftsordnung als PDF-Datei

In der Mitgliederversammlung:

Wegen seiner Bedeutung wird der Bericht des Vorstands auch als Geschäftsbericht bzw. Bericht zur Lage des Vereins bezeichnet. Er liefert die Antwort auf die Frage: „Was hat der Vorstand im Berichtszeitraum getan, um die Vereinsziele zu verwirklichen?“. Das bedeutet: Der Bericht muss umfassend sein und die Mitglieder über alle Angelegenheiten informieren, die zur sachgerechten Beurteilung der Geschäftsführung des Vereins erforderlich sind.
Wichtig für die Entlastung des Vorstands! Nur eine richtig und vollständig informierte Mitgliederversammlung kann danach auch die Entlastung des Vorstands beschließen. Der Bericht muss nicht zwingend schriftlich vorgelegt werden. Die mündliche Berichterstattung genügt.

In der Mitgliederversammlung ist der Vorstand den Mitgliedern umfassend zur Auskunft verpflichtet. Ausdruck dieser Auskunftspflicht ist der Rechenschaftsbericht. Anders als der Bericht des Vorstands muss der Rechenschaftsbericht zwingend schriftlich vorgelegt werden. Schließlich muss der Rechenschaftsbericht eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben enthalten. Bei einer geordneten Zusammenstellung handelt es sich um eine zweckmäßige und übersichtliche Aufgliederung in Abrechnungspositionen. Die Zusammenstellung muss klar, übersichtlich und aus sich heraus verständlich sein. Dabei ist auf das durchschnittliche Verständnis eines juristisch und betriebswirtschaftlich nicht geschulten Vereinsmitglieds abzustellen. Nach der Erläuterung des Kassenberichts findet eine Aussprache der Teilnehmer der Mitgliederversammlung statt. Die Teilnehmer haben also Gelegenheit sich zum Bericht zu äußern und Fragen zu stellen. Auch können die Teilnehmer beispielsweise verlangen, dass zu bestimmten Positionen des Kassenberichts Belege zur Einsicht vorgelegt werden. Darüber muss die Mitgliederversammlung abstimmen, wenn der Vorstand nicht von sich aus bereit ist, die Belege zu präsentieren.

Aufgabe der Kassenprüfer ist es, die Geldbewegungen, Aufzeichnungen und die Rechnungslegung des Vorstands zu kontrollieren. Die Rechnungsprüfung umfasst eine Bestandskontrolle des Bargelds und der Bankguthaben sowie eine Summenkontrolle sämtlicher Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Der Bericht der Rechnungsprüfer wird mündlich vorgetragen, kann jedoch auf Beschluss der Mitgliederversammlung schriftlich erstattet werden.

Das Protokoll erfasst die Ergebnisse einer Versammlung, Zusammenkunft, Verhandlung usw. und dient der Information der Mitglieder und dem Vorstand über Inhalt und Zustandekommen von Beschlüssen, so dass es auch als Beweismittel bei etwaigen Anfechtungen von Beschlüssen herangezogen werden kann.

Was das Finanzamt bei einer Betriebsprüfung erwartet, sollte der Vereinsvorstand wissen!