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Turnierordnung der Schachfreunde Markgräflerland e. V.
(außer Kraft seit 2017, siehe Pyramidensystem)

Die Turnierordnung der Schachfreunde Markgräflerland regelt die vereinsinternen Schachturniere; sie kann vom eingesetzten Turnierleiter oder durch einen Vorstandsbeschluss in Kenntnis der Turniersysteme bis eine Woche vor Turnierbeginn geändert werden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Schachfreunde Markgräflerland. Bei geringer Teilnehmerzahl kann der Turnierleiter Gäste zulassen.

Die Schachfreunde Markgräflerland tragen alljährlich ein Vereinsturnier nach Schweizer System bzw. nach Rundenauslosung (je nach Spieleranzahl) sowie ein Blitzturnier aus. Die Turniere sind so zu beginnen, dass sie spätestens im Mai des darauffolgenden Jahres abgeschlossen sind. Es gelten die FIDE Regeln.

Streitfälle entscheidet der Turnierleiter. Der Turnierleiter oder ein anwesendes Vorstandsmitglied übt das Hausrecht im Vereinsraum aus; seinen Anweisungen ist Folge zu leisten. Das Spielen um Geld ist untersagt.

Schweizer-System:
Es werden nach der Berechnungsformel "R = 0,2 x T + 1,4 x n" so viele Runden gespielt, bis die ersten drei Plätze sicher ausgespielt sind. Danach sind bei T Teilnehmern R Runden notwendig, um die ersten n Plätze objektiv zu ermitteln. Beispiel: Um die ersten 3 Plätze bei 18 Teilnehmern zu ermitteln, wären 8 Runden notwendig. Die maximale Rundenzahl wird auf 9 Runden begrenzt.

Spielregeln zur Vereinsmeisterschaft (Beschluss 2019)
Teilnahmeberechtigt sind alle aktiven Mitglieder der Schachfreunde Markgräflerland.
Rangliste wird in Form einer Pyramide geführt. Die erste (oberste) Ebene besteht aus nur einem Spieler (der jeweilige Ranglistenerste), die zweite Ebene aus drei Spielern, die dritte aus vier usw.
Grundidee ist, dass ein Spieler einen anderen Spieler herausfordern kann, der in der Rangliste links von ihm auf derselben Ebene oder alle Spieler über ihm oder rechts über ihm liegenden Ebene stehen. Einzige Ausnahme stellt der Ranglistenerste dar, der von Spielern der 2. und 3. Reihe gefordert werden kann.
Jeder Spieler muss 1x im Monat spielen. Wenn er nicht gefordert wird, muss er selbst fordern. Er kann aber auch öfters spielen
Spieler 1 (der Ranglistenerste) kann selbst keine Herausforderung aussprechen; Spieler 2 kann nur Spieler 1
herausfordern; Spieler 3 kann die Spieler 1 und 2 herausfordern; Spieler 4 die Spieler 1, 2 und 3; usw.
Die Herausforderung kann nur abgelehnt werden, wenn ein Spieler in einem Monat bereits einmal gespielt hat.
Siegt der Herausgeforderte, ändert sich nichts an der Platzierung der Spieler in der Rangliste. Siegt der Herausforderer, springt er an die Position des Herausgeforderten, der Herausgeforderte und die ursprünglich zwischen ihm und dem Herausforderer platzierten Spieler rücken jeweils eine Stufe nach rechts bzw. eine Ebene nach unten (fordert bspw. Spieler 8 den Spieler 4 heraus und gewinnt, rückt 8 auf die 4. Position vor, die zuvor an den Positionen 4 – 7 stehenden Spieler rücken um jeweils eine Position nach hinten (8 -> 4, 4 -> 5, 5 -> 6, 6 -> 7, 7 -> 8).
Die Durchführung einer Herausforderung besteht aus zwei regulären Partien. In der ersten Partie hat der Herausgeforderte Weiß, in der zweiten Schwarz. Es ist gestattet, das Match auf zwei Tage zu verteilen. Steht es nach den regulären Partien 1:1,ist die Herausforderung abgewehrt, ebenso bei 1:0 für den Herausgeforderten nach dem ersten Spiel. Erfolgreiche Herausforderung ist somit nur bei 0,5:1,5 oder 0:2 gegeben.
Um das Turnier aufzusetzen, werden die teilnehmenden Spieler gemäß ihrer DWZ angeordnet. In allen Runden können Herausforderungen beliebig, aber unter Einhaltung der o.a. Regeln ausgesprochen werden.
Start des Turniers mit dem Tag nach Beschlussfassung der neuen Regeln. Letzte Spielmöglichkeiten: 30.11.2019.
Das Zustandekommen einer Herausforderung ist zweistufig: In der ersten Stufe stellt ein interessierter Spieler eine „Anmeldung“ in eine „Warteschlange“. Dies kann jederzeit geschehen, unabhängig von den jeweiligen Positionierungen der Spieler und auch unabhängig davon, ob einer der Spieler bereits in einer „Herausforderung“ steht. Jeder Spieler kann beliebig viele Einträge in der Warteschlange haben (allerdings höchstens eine an einen bestimmten Spieler). Der Anmeldende kann eine Anmeldung jederzeit zurücknehmen, solange sie noch nicht zur Herausforderung geworden ist. Über die Priorität entscheidet der Eingangszeitpunkt der Anmeldung: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Die Anmeldung (und ggf. deren Zurücknahme) geschieht durch Mitteilung an den Turnierleiter. Immer wenn eine Herausforderung abgeschlossen ist (durch Meldung des Ergebnisses an den Turnierleiter), korrigiert dieser gegebenenfalls die Tabelle, anschließend prüft er die Einträge in der Warteschlange von „oben nach unten“ (Reihenfolge der Anmeldung!), ob eine (oder zwei) der in der Warteschlange stehenden Anmeldungen zur Herausforderung werden kann. Dabei kann jeder Spieler nur einmal in der Liste der Herausforderungen auftauchen. Die Prüfung erfolgt folgendermaßen, sind beide Spieler verfügbar (d.h. haben keine bestehenden Herausforderungen und keinen Urlaub, kann die Herausforderung gespielt werden. Ist mindestens einer der Spieler nicht verfügbar, bleibt die Anmeldung einfach bestehen und der Turnierleiter prüft die nächste Anmeldung. Herausforderung dieser Vereinsmeisterschaften können an jedem Freitag gespielt werden, sofern an diesem Freitag keine Vereins-Blitzmeisterschaft ansteht.
Ein späterer Turniereintritt eines neuen Teilnehmers erfolgt durch eine Herausforderung eines Spielers in der untersten Ebene, unabhängig von der DWZ des Neueinsteigers.
Gespielt wird im Fischer System mit 1h und es besteht Notationspflicht!

Spielregeln zur Vereinsblitzmeisterschaft
Jeweils am letzten Freitag eines Monats wird ab 19.00 Uhr eine Monatsblitzmeisterschaft ausgetragen. Die Bedenkzeit beträgt je Spieler 5 Minuten für die gesamte Partie. Es kommt das „Rutschsystem“ zur Anwendung; bei genügend Teilnehmern kommt das Schweizer-System zur Anwendung. Es werden maximal 9 Runden an einem Spieltag gespielt. Es gelten die FIDE-Blitz-Regeln, Anhang A4.

Der Vereinsblitzmeister wird aus den erreichten Punkten durch Addition der Monatsblitzturniere zwischen September und Mai ermittelt. Dabei hat jeder Spieler die Möglichkeit, zwei Monatsblitzwertungen seiner Wahl zu streichen. Der Spieler mit den meisten Punkten wird Vereinsblitzmeister. Außerdem wird ein Ratingpreis für den besten Spieler unter 1300 DWZ vergeben.

Vereinsmeister:
(Umstellung auf Kalenderjahr in 2017)

2018            Bernd Reichardt
2017            Günter Raske
2015/2016    Michael Schneider
2014/2015    Hartmut Gramse
2012/2013    Hartmut Gramse
2011/2012    Francisco Carretero Martinez
2010/2011    Bernd Reichardt
2009/2010    Bernd Reichardt

Vereins-Blitzmeister:
(Umstellung auf Kalenderjahr in 2017)

2018            Rolf Puche
2017            Michael Schneider
2015/2016    Hartmut Gramse
2014/2015    Markus Fink u. Hartmut Gramse
2012/2013    Francisco Carretero Martinez
2011/2012    P. Dittmar (Oberwinden)
2010/2011    Bernd Reichardt
2009/2010    Hartmut Gramse

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